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Unser Gesundheitszentrum bietet KEINE Atlasprofilax an!

Eine kritische Betrachtung der Methode Atlasprofilax und .

 

Eine Aufklärung von Peter Sigrist  (nicht abschliessend)

Originaltext René Schümperli

Quelle der Zitate: www.atlasprofilax.ch

 Broschüre Atlasprofilax

Kritische Betrachtung von Peter Sigrist, Gesundheitspfleger und Vitalogist seit 1995

 
 

Zitat: Hier, im Wallis (Schweiz), wurden bereits 1993 weltweit erstmals die elementaren Erkenntnisse gemacht, dass der erste Halswirbel, genannt Atlas, bei praktisch allen Menschen komplett ausgerenkt (luxiert) ist.

R.C. Schümperli hat eine weltweit einmalige Methode entwickelt, um die Luxation des Atlas mit einer einzigen Anwendung, präzise, gefahrlos und endgültig zu beseitigen.

 

 

Einwand: Bereits 1895 erkannte D.D. Palmer diesen Umstand, als er Harvey Lillard von seiner 17 Jahre dauernden Schwerhörigkeit befreite, indem er dessen ersten Halswirbel wieder in eine optimalere Lage brachte. Die Technik wurde verfeinert und ist in der Chiropraktik seit vielen Jahrzehnten als H.I.O.-Technik (Hole in one) bekannt. Eine chiropraktische Studie zeigt, dass bis zum sechsten Lebensjahr 80% aller Menschen eine Subluxation haben.[1]  

Dr. Peter Huggler (Gründer der Vitalogie) hat 1993 René Schümperli in Sierre (Wallis) durch Vitalogie von seinen Leiden befreit!

Ob eine komplette Ausrenkung überhaupt möglich ist, lesen Sie hier.

 

...um die Luxation des Atlas mit einer einzigen Anwendung, präzise, gefahrlos und endgültig zu beseitigen.

 

Die Verbindung Schädel/Atlas/Axis gilt als die beweglichste der ganzen Wirbelsäule und kennt gerade wegen der Form der Gelenkflächen keine absolut stabile 0-Position. Dies kann von jedermann am Model gesehen werden. Aus diesem Grund kann der Atlas die optimale Lage jederzeit mehr oder weniger verlassen.

 

 

Begriffserklärung:

 

Luxation= Ausrenkung eines Gelenks[2]

 

Subluxation= unvollständige Verrenkung eines Gelenkes mit noch teilweisem Kontakt der Gelenkflächen[3]

 

Der Begriff Subluxation wird seit langem in der Chiropraktik und der Schulmedizin diskutiert. Der Chiropraktiker versteht unter der Subluxationstheorie, eine normale Beweglichkeit zwischen zwei Gelenken wieder herzustellen. Dies sei die im gegebenen Augenblick erforderliche Neutralstellung des Gelenkes.[4]

 

Jedermann kann erkennen, dass eine „Subluxation“ oder „Mikro-Verschiebung“ einfach nicht möglich ist.

 

Einwand: Zu erkennen ist eigentlich genau das Gegenteil: Die anatomische Beschaffenheit des Kopfgelenkes (Schädel/erster Halswirbel/zweiter Halswirbel) ist so gestaltet, dass eine Luxation den umfangreichen und kompakten Band- und Muskelapparat in diesem Gebiet soweit schädigen würde, dass dies zu Querschnittlähmung oder Tod führen müsste.[5]

 

Bei einem komplett ausgerenkten (luxierten) Atlas ist Querschnittlähmung oder Tod die Folge!

 

 

 

Die Erkenntnis, dass der Atlas bei fast allen Menschen immer auf die linke Seite (Ausnahmen sind möglich) mit Rotation nach vorne, total ausgerenkt (luxiert) ist, wurde von René-Claudius Schümperli anno 1993 weltweit erstmals erkannt.

 

 

Einwand: René Schümperli hat 1993 die Ausbildung zum Vitalogisten gemacht und in Sierre eine Praxis eröffnet. 1994 erzählte er seine Leidensgeschichte vor 12 Vitalogie-Schülern anlässlich des ersten Kursteiles der Vitalogie-Ausbildung in Montana. Anwesend war sein Lehrmeister Dr. Peter Huggler DC. René Schümperli hat nach seinen damaligen Aussagen seine Gesundheit ausschliesslich der Vitalogie-Methode nach Dr. Huggler zu verdanken.[6]

Das Feststellen der Atlas-Fehlstellung wird in der Vitalogie-Ausbildung erlernt. Es sind die verschiedensten Stellungen des Atlas im Raum möglich. Das Feststellen der exakten Position des Atlas ist Grundvoraussetzung zur Einleitung einer Korrektur. Dabei werden die geringsten Fehlstellungen festgestellt, durch bestimmte Tests bestätigt und gegebenenfalls eine Korrektur ein-geleitet.

 

Die Reaktionen nach der Anwendung, die intensiv und schmerzhaft sein können - die am gleichen Tag, mehrere Wochen oder auch erst Monate nach der ATLASPROFILAX® - Anwendung, auftreten können - sind der Hinweis dafür, dass die Selbstheilung des Körpers und der Psyche voll aktiv ist.

 

Wie sollen Schmerzen eingeordnet werden, welche Monate später, unabhängig von der Atlasprofilax-Anwendung, auftreten? Könnte es sich hier nicht um Schmerzen handeln, welche ärztlicher Abklärung bedürfen?

 

 

 

 

Es kann während der Regeneration zu Muskelverspannungen im Bereich des Nackens und der Wirbelsäule kommen. „Wiedererwachende" Nervenbahnen (in Achsel, Schultern, Armen und in Zähnen) können schmerzhaft sein. Auch kann in Händen und Fingern vorübergehend „Ameisenlaufen" auftreten, auch Kopfschmerzen und Müdigkeit können vorkommen.

 

 

Wird die Wirbelsäule durch eine präzis ausgeführte Atlaskorrektur statisch wieder optimal belastet, sollten keine Muskelverspannungen kurz nach der Anwendung mehr auftreten (wenn diese korrekt durchgeführt wurde).

Ameisenlaufen in Armen und Händen, Kopfschmerzen und Müdigkeit sind typische Symptome eines zugefügten Schleudertraumas.[7]

 

 

Die nach einem, nach mehreren Tagen oder auch erst nach Wochen nach der Atlasprofilax-Anwendung auftretende Müdigkeit bedeutet z.B., dass ernsthafte Krankheitsherde vorhanden sind.

 

 

 

Könnte so aufgefasst werden, dass von einem Arztbesuch abzusehen sei, da es sich hier um weitere Reaktionen auf die Anwendung handelt. Schwerwiegende Krankheiten könnten so übersehen werden!

   

Der ausgerenkte Atlas ist die Hauptursache für Störungen körperlicher und geistiger Natur, für Schmerz, Invalidität, Siechtum und Degeneration.

  

Offensichtlich könnte nach Angaben von René Schümperli auch die Reaktion auf seine Atlasprofilax-Anwendung solche Störungen sowie Schmerzen und Siechtum hervorgerufen werden.

 

 

diplomierter Atlasprof®

 

 

Die Bezeichnung Atlasprof. könnte ausgelegt werden mit Atlasprofessor. Da René Schümperli keinen Doktorentitel trägt und somit bei keiner Hochschule eine Professur belegt ist zu hoffen, dass diese Abkürzung nicht absichtlich so gewählt wurde, um Hilfesuchende zu täuschen.

   

Zur praktischen Atlasprofilax Anwendung

 

Die Homepage von René Schümperli gibt keine Auskunft über die praktische Anwendung der Atlasprofilax-Technik.  

René Schümperli

 

 

 

Auf der Homepage von René Schümperli wird verschwiegen, wie eine Anwendung vor sich geht. In einem Forum im Internet findet man folgende Aussagen: [8]

 

„Das mit dem Gerät zeigen bzw. sehen war nicht, hat der Mensch (Atlasprofilax-Anwender) total abgeschirmt!!! Er sagte, daß hätte er diesen Schümperlileuten (René Schümperli) schwören müssen, das er das nicht zeigt…. na ja, weiß auch nicht“

 

„Nach 5-10 Minuten mit dem Massagebolzen und etwas quatschen waren 180.- Euro fällig.“

 

„Jetzt 4 Std. nach der Sache merke ich langsam so eine Art Muskelkater im Nacken. Ansonsten ist mir auch ein wenig anders zumute.“

 
„Nach meinem Gefühl ist dieses Ding wohl aus Metall und wohl recht schwer, vielleicht 40 cm lang und hat wohl vorne eher einen Gummibolzen ob rund oder platt oder mit Einkerbungen kann ich nicht genau sagen. Der Bolzen etwa 10-20 Cent-Stück groß im Durchmesser. Der hat meinen Kopf mit einer Hand an seinen Bauch gedrückt und mit der anderen Hand den Stab mit den Bolzen an den Wirbel/Atlas angesetzt, einmal links und dann noch mal rechts und noch mal etwas links. Die Frequenz war recht tief und der Druck ziemlich stark, so als wolle er eine Schraube in weiches Holz schrauben. Was mir noch aufgefallen ist, ist das die Vibration etwas wellenartig war.“

 

„Letzte Nacht bin ich um 4 Uhr aufgewacht und hatte das Gefühl meine Füsse sind etwas dicker und hatte ein warmes eher heisses Gefühl. Hatte ich so noch nie,
dann bin ich auf´s WC und dann im Bett fing nach einiger Zeit zuerst mein Knie rechts und später dann mein Fussballen (rechts) an zu Schmerzen was aber wieder weg ging. Heute 1. Tag nach der Aktion habe ich so eine Art Muskelkater im Nacken (ist jedoch etwas anders als Muskelkater, eher so ein Gefühl wenn man
sich fast den Fuss umschlägt, und es gerade noch mal gut gegangen ist).“

 

Chiropraktoren kennen ein ähnliches Gerät als „Activator“: Vom Prinzip her funktioniert dieses wie das oben beschriebene Gerät. Es könnte sich daher um ein solches handeln.

Warum darf das bei der Atlasprofilaxe niemand sehen?  

Das Gerät wurde gesehen! Hier klicken!

 
Bild: www.activator.com  

Die Chiropraktik kennt die mechanische Behandlung des Atlas schon lange:

www.upcspine.com/video/Atlas_Orthogonal.mov

 

 

   

Die „Spezialisten“ die behaupten, eine leichte Verschiebung des Atlas, von sogar nur Hundertstel Millimetern (genannt Subluxation) oder eine „Mikroverschiebung“ zu „adjustieren“ oder zu „beseitigen“, praktizieren eine dramatische und sehr gefährliche Methode.

 

Solche Spezialisten sind Chiropraktoren und professionell ausgebildete Vitalogisten. Vitalogisten haben sich 1987 in einem Berufsverband zu-sammengeschlossen und sich zur ständigen Fort- und Weiterbildung verpflichtet.[9]

Die Vitalogie-Technik wird seit über 25 Jahren erfolgreich angewendet. Das hat eine klinische Studie bestätigt.[10]

 

Im Bereich Schädel/Atlas/Axis sind Rotationen um alle drei Achsen des dreidimensionalen Koordinatensystems möglich.[11]

Geringste Fehlstellungen des Atlaswirbels wird es immer wieder geben, abhängig von körperlicher und seelischer Belastung. Es spielen auch die Ernährung und Medikamente eine Rolle für die Stabilität des Kopf-gelenkes.

Es fehlt der Beweis über den Erfolg der endgültigen, einmaligen Einrenkung nach René Schümperli.

 

R.-C. Schümperli hat eine weltweit einmalige Methode entwickelt, um die Hauptursache für die Krankheiten unter denen die Menschheit leidet, die Luxation des Atlas (den ausgerenkten Atlas),gefahrlos und endgültig, mit einer einzigen Anwendung zu beseitigen.

 

Hier stellt René Schümperli den Atlas als einzige Ursache aller Krankheiten dar. Dies müsste erst noch bewiesen werden. Im Gegensatz zu unserer Methode fehlen Daten, ob Atlasprofilax bereits erfolgreich angewendet wurde. [12]

 

Wer noch mehr Geschichte über die von Schüperli als seine Erfindung genannte Technik möchte (die Technik und das Wissen besteht seit 100 Jahren, ist also absolut keine Erfindung Schümperlis): www.atlasorthogonal.com.au/atlas_orthogonal_care.html

Zusammenfassung  

Die Atlasprofilaxe hat ihren Ursprung in der Methode „Vitalogie“ nach Dr. Peter Huggler, dies geht auch aus den zum Teil zitierten Schriften Huggler's hervor. Als Hinweis kann auch gelten, dass Schümperli weder einen Lebenslauf noch einen Ausbildunghintergrund bekannt gibt. Unverständlich ist das Geheimhalten der Anwendungstechnik vor der Kundschaft. Die Atlasprofilaxe macht Heilversprechungen die noch zu beweisen sind. Unbewiesen ist auch das Versprechen der Atlasprofilaxe, mit einer einmaligen Anwendung eine Luxation (sofern diese überhaupt vorhanden sein kann) des Atlas endgültig zu beseitigen. Unbewiesen sind die Behauptungen, dass der Atlas bei 80% der Menschen total ausgerenkt und die Hauptursache sei „für die Krankheiten unter denen die Menschheit leidet.

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Vergleicht man die Methode mit Atlasprofilax kann man feststellen, dass es sich um eine auffallend ähnliche Beschreibung der Methode handelt. Jedenfalls sind viele Aussagen vergleichbar und sie wird als "Lösung für zahlreiche Beschwerden" angepriesen (Zitat aus der Website www..ch. Beweise für diese Aussagen sollen scheinbar in Kürze auf der entsprechenden Website* geliefert werden. 

 

 

 

Gesundheitszentrum Peter Sigrist  

Da ich immer wieder auf diese Methoden angesprochen werde und um Verwechslungen auszuschließen:

distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von der Methode Atlasprofilax und *.

Meine Anwendung hat keinen Bezug zu diesen Methoden welche Beschwerdefreiheit mit einer Behandlung versprechen. Meine Methode stützt sich auf die Erkenntnisse von Dr. Peter Huggler DC welche mit seinen Assistenten in den 70er Jahren die Vitalogie als spezifische Atlasbehandlung in Biel entwickelt und weitergegeben haben.

In unserem Gesundheitszentrum sind wir transparent und die angewendete Methode wird detailliert erklärt. Der Lebenslauf und die Aus- und Weiterbildungen von Peter Sigrist können eingesehen werden[13]. Es werden niemals Heilversprechungen gemacht. Die Methode dient der Gesundheitsförderung. Es werden weder Diagnosen gestellt oder Symptome behandelt obschon viele Kunden von verschiedensten Beschwerden eine Verbesserung verspürten. Wir sehen uns als Gesundheitsberater, welche dem Menschen beratend zur Seite stehen. Unsere Methode sieht eine wiederholende Pflege vor. Bei ernsthaften oder lang andauernden Gesundheitsstörungen wird dem Kunden geraten, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Unsere Methode beinhaltet keine Manipulationen im chiropraktischen Sinne.

Für eine vollständige Information über unsere Methode wenden Sie sich an unser Gesundheitszentrum.

Eine Untersuchung über den Wirksamkeitsnachweis unseres Gesundheitszentrumsfinden Sie hier.

 

[1] Fundamentals of Chiropractic, Daniel Redwood, Charles S. Cleveland, Mosby Inc

[2] Wörterbuch für medizinische Fachausdrücke, Meyers Lexikonverlag, Ausgabe 1992

[3] Wörterbuch für medizinische Fachausdrücke, Meyers Lexikonverlag, Ausgabe 1992

[4] Manuelle Medizin, Johann Ambrosius Barth, Karel Lewit Verlag

[5] Halswirbelsäule, Diagnostik und Therapie,  S. 158 ff, Jiri Dvorak, Georg Thieme Verlag Stuttgart, S. 158

[6] Abschrift der Tonaufzeichnung von D. Hoffmann, 1. Kursteil vom 10.04.1994

[7] http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/schleudertrauma.htm

[8] Quelle: http://f25.parsimony.net/forum62901/messages/10760.htm

[9] Homepage des Verbandes der diplomierten Vitalogisten: www.vitalogie.com

[10] Klinische Studie von Dr. Peter Untersee, Auswertung einsehbar bei Peter Sigrist, Kornhausgasse 10, 3400 Burgdorf

[11] Halswirbelsäule, Diagnostik und Therapie,  S. 158 u.f., Jiri Dvorak, Georg Thieme Verlag Stuttgart

[12] Im Gegensatz zur klinischen Studie im Gesundheitszentrum Peter Sigrist

[13] Bestellen Sie die Dokumentation für SFr. 20.- in unserem Gesundheitszentrum